Statement zur Eier-Kennzeichnung

Zu Aussagen von Agrarminister Schmidt über die Kennzeichnung verarbeiteter Eier und das Töten männlicher Eintagsküken erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Link zur Bundestagsfraktion: Mehr Tiergerechtigekeit

"Schmidts Äußerungen sind absurd. Um für die Verbraucher und die Tiere Verbesserungen zu erzielen, sollte er aufhören, Empfehlungen auszusprechen, und seinen Job als Minister tun. Seit Jahren hören wir seine Ankündigungen, das Kükentöten würde beendet. Seit Jahren lehnt er die von uns geforderte Kennzeichnung verarbeiteter Eier ab. Die von ihm gelobte Eierkennzeichnung ist eine Errungenschaft der grünen Agrarministerin Renate Künast - gegen das Getöse der damals in der Opposition befindlichen Union.
Eines ist klar: Mit Minister Schmidt wird es kein Tierwohllabel geben, es werden weiterhin über 40 Millionen Küken pro Jahr aus wirtschaftlichen Gründen getötet werden und weiterhin werden Verbraucher nicht erkennen können, ob in den Nudeln und Keksen Käfigeier versteckt sind."