Friedrich Ostendorff bei einer Aktion gegen Kohlekraftwerke

Im Vorfeld der Klimakonferenz in Bonn um den 1.5. trafen trafen sich u.a. die Grünen Bundestagsabgeordneten Bärbel Höhn, Oliver Krischer, Hermann Ott und Friedrich Ostendorff beim Tagebau in Inden um dort mit einer Aktion auf die Unvereinbarkeit von Klimaschutzzielen und Kohlekraft hinzuweisen.

Die vier Bundestagsabgeordnten warnten am Donnerstag, d. 29.4. anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen davor, dass NRW durch Schwarz-Gelb in Düsseldorf ganz vom Boom der erneuerbaren Energien abgehängt werden könnte. Auf erneuerbare Energien setzten zurzeit hauptsächlich die nord- und ostdeutschen Länder, während NRW am "Klima-Killer" Kohlekraft festhalte. Allein die vier Braunkohlekraftwerke, die vom Tagebau Inden beliefert werden emmitierten mehr als 10% aller deutscher CO2-Emissionen- und damit doppelt soviel wie die Schweiz.

Friedrich Ostendorff hofft, dass von den Landtagswahlen am 9.5. ein deutliches Signal gegen die Kohlekraft ausgeht. "In meiner Region habe ich natürlich das zunächst geplante Kohlekraftwerk in Datteln vor Auge. Die Pläne wurden glücklicherweise gerichtlich gekippt. Nur die Grünen werden im Land dafür sorgen, dass das Kohlekraftwerk nicht durch die Hintertür - nämlich durch die Änderung des Landesentwicklungsplans - doch noch gebaut werden kann!"