PRESSEMITTEILUNG zur Internationalen Grünen Woche: Landwirtschaft braucht Zukunftsperspektiven und gesellschaftliche Unterstützung

Zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche erklärt Friedrich Ostendorff MdB, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion Bündnis90/Grüne im Deutschen Bundestag:

Die Landwirtschaft braucht endlich eine Zukunftsperspektive, um die notwendige gesellschaftliche Unterstützung zu bekommen. Das geht nur, wenn die Bundesministerin endlich Umwelt-, Klima-, Tierschutzziele mit dem Erhalt der bäuerlichen Betriebe verbindet.

Viele Bäuerinnen und Bauern fühlen sich von der Gesellschaft nicht mehr verstanden, sind zutiefst verunsichert. Viele wissen nicht, wie es weitergeht. Ausstiegsberatung hat Hochkonjunktur. Sie, aber auch viele Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Umwelt und die Zukunft der Landwirtschaft sorgen, haben vom Nichtstun und Vertagen der Probleme durch Union und SPD genug und gehen deshalb in den nächsten Tagen auf die Straße.

Das Verständnis und die Dialogbereitschaft sind da. Die Gesellschaft reicht der Landwirtschaft lösungsorientiert die Hand zum Erhalt einer zukunftsfähigen bäuerlichen Landwirtschaft. Das müssen Bäuerinnen und Bauern erkennen statt populistischen Einflüsterungen zu glauben.

Einfache Lösungen wird es nicht geben. Nur mit Ehrlichkeit kommen wir jetzt weiter, um die großen Herausforderungen: Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Belastung von Böden und Wasser und der notwendige Umbau der Tierhaltung zu meistern. Das sind die großen Aufgaben, die wir lösen müssen – zusammen mit der Landwirtschaft