Grüne Woche: Bäuerinnen und Bauern jetzt eine Zukunftsperspektive geben

Pressemitteilung zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche 2018

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Die neue Bundesregierung muss die Weichen jetzt so stellen, dass Bäuerinnen und Bauern dauerhaft eine Zukunftsperspektive bekommen. Das Entlanghangeln von Krise zu Krise muss endlich ein Ende haben. Es ist nicht mehr akzeptabel, dass industrielle Landwirtschaft und Intensivtierhaltung unsere natürliche Lebensgrundlage gefährden und wir gleichzeitig jedes Jahr tausende gute bäuerliche Betriebe verlieren. Damit ist niemandem gedient. Wir müssen die Probleme bei der Wurzel fassen und grundsätzliche nachhaltig tragbare Lösungen finden.

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Das geht nicht, wenn man vor den Problemen die Augen verschließt und wie bisher den Kopf in den Sand steckt. Die Bundesregierung muss die gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen in einen klaren politischen Rahmen übersetzen. Die Landwirtschaft in Deutschland muss mit den Ansprüchen an Umwelt-, Klima- und Naturschutz in Einklang gebracht werden.

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Dazu gehört der Umbau der Tierhaltung in tiergerechte Haltungssystemen genauso wie eine Ökologisierung der Landwirtschaft in der Fläche und die Reduzierung von Nährstoffeinträgen und Emissionen. Wir müssen auch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mittelfristig drastisch reduzieren. Bäuerinnen und Bauern brauchen endlich faire Preise, um von ihrer Arbeit leben zu können. Das geht nur mit mehr Qualität und einer Stärkung der lokalen Wertschöpfung und eine Regionalisierung der Produktion. Dafür müssen wir auch innovative Modelle, wie z.B. die solidarische Landwirtschaft fördern oder die Betriebsübergabe an Junglandwirte unterstützen.

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