#Agrarwendejetzt

Wir haben es satt: Die Landwirtschaft verändern und ihr eine Zukunft geben

Zur Demonstration von Landwirtschaftsverbänden, Umweltorganisationen, NGOs und der Zivilgesellschaft am 20.01.2018 erklärt Friedrich Ostendorff (MdB):

Wir müssen die Landwirtschaft verändern und ihr gleichzeitig eine sichere Zukunft geben. Wir müssen unsere bäuerliche Landwirtschaft erhalten und mit Umwelt und Klimainteressen in Einklang zu bringen. Es geht um den Erhalt unserer Lebensgrundlage, wenn wir als Menschheit weiter diesen Planeten bewohnen wollen. Das ist eine Aufgabe, die wir nur als Gesellschaft und gemeinsam erreichen können.

Ich begrüße es deshalb sehr, dass jedes Jahr im Januar Landwirtschaftsverbände, Umweltorganisationen, NGO´s und so viele Menschen gemeinsam für eine andere und bessere Landwirtschaft, für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und gegen die Agrarindustrie auf die Straße gehen. Die Aufgaben sind so viele, dass es Viele braucht, die Jeder und Jede für sich, an vielen Orten, aber alle zusammen dazu beitragen, unser gemeinsames Ziel zu erreichen.

Wir dürfen uns deshalb nicht von den Beharrungskräften in der Agrarindustrie entmutigen lassen, sondern müssen weiter für eine neue Agrarpolitik und eine bessere Landwirtschaft streiten – in der Politik wie im Privaten, in der Stadt genauso wie auf dem Land. Es geht ums Ganze.

Wir brauchen endlich eine bessere und artgerechte Tierhaltung. Wir müssen den Eintrag von Nährstoffen und Pflanzenschutzmitteln deutlich reduzieren und Klimaemissionen senken. Die Landwirtschaft darf nicht mehr Ursache des Problems sein sondern muss endlich ein Teil der Lösung werden.